Ein Stomhandelskonzern auf der Suche nach wissenschaftlichen Wahrheiten

Graz. - Wissenschaft wird ignoriert – ESTAG sucht eigene (Un-)Wahrheiten. Stromhandelskonzern ESTAG versucht wissenschaftliche Ergebnisse zu verzerren. Einziges Ziel dabei ist die Mur im Stadtgebiet von Graz in Bezug auf ihre ökologische Funktionalität zu entwerten. Dadurch soll der Bau der Staustufe Graz erleichtert werden. Wissenschaft und Fachkundige schütteln den Kopf.

Lesen Sie mehr zur Vorgangsweise des Stromhandelskonzerns in der folgenden Historie.

Historie:

2007:
Beauftragung des Institutes für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien mit fischökologischen Untersuchungen der Mur in Bereich Graz zwischen dem Unterwasser des Kraftwerks Weinzödl und der Puntigamer Brücke durch die FA1B des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung. Ziel war eine Aufnahme der Gesamtfischbestände der Grazer Mur und darauf aufbauend die Bewertung des fischökologischen Ist-Zustandes gemäß EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).

2008: Veröffentlichung der Ergebnisse in folgenden Medien: ´Am Fischwasser´, Ausgabe Juli/August und September Oktober 2008 so wie ´Wasserland Steiermark´, Ausgabe 1/2008

2009: Einbringung einer Stellungnahme der ESTAG zum NGP mit dem einzigen Ziel, die Mur im Bereich von Graz in einen ´heavily modified water body´ (HMWB) ´umzuwandeln´.

2010: OFFENER BRIEF der BOKU Wien als Entgegnung zur Stellungnahme des Stromhandelskonzerns ESTAG.